Stammtisch Asyl

Vorschau: …. z.Z. Corona-bedingt ausgesetzt!

„Frauen im islamischen Kulturraum“

mit Frau B. Ziolkowski, Landesamt für Verfassungsschutz

Rückblick 29. Jan. 2020

Berichte aus den Flüchtlingslagern PIKPA Griechenland und SHATILA im Libanon

 

Dorothee Meinhardt – Ehrenamtliche in PIKPA Griechenland

Klara Wippenbeck – Ehrenamtliche in SHATILA Libanon

Wer wie Dorothee Meinhardt und Klara Wippenbeck direkt vor Ort in den Flüchtlingslagern Pikpa auf der Insel Lesbos und in Shatila im Libanon gearbeitet hat, kann von unendlichem Leid und Hoffnungslosigkeit der Geflüchteten, wie auch von viel Menschlichkeit und großem Engagement von Ehrenamtlichen vor Ort berichten. In Pikpa werden – anders wie im Massenlager Moria – nur bis zu 80 vulnerable Menschen (Menschen mit größeren medizinischen Abhängigkeiten, posttraumatischen Störungen, Behinderungen, etc.) aufgenommen und versorgt. Sie warten hier auf ihre Anerkennungen, bzw. auf die Möglichkeit, weiter aufs griechische Festland zu gelangen, um mit viel Glück dann eine Weiterreise in ein sicheres Land ihrer Wahl anzutreten. Wenige Angestellte und viele Ehrenamtliche bemühen sich hier, den Menschen eine Tagesstruktur und Handwerkszeug zum Überleben zu geben. Ganz anders ergeht es den Menschen im Libanon. In Shatila, einem Häuserghetto mit bis zu 20000 Menschen, vor allem mit palästinensischem Hintergrund, harren diese schon in 2.+3. Generation aus und haben so gut wie keine Aussicht, je wieder in Ihre Heimat zurück kehren zu können. Hier bemühen sich Flüchtlingshilfswerke, mit Bildung und Ausbildung Hoffnung und Zukunft zu vermitteln. Ein großes Danke gilt den beiden Referentinnen für Ihre persönlichen Berichte, aber in diesem Zusammenhang auch allen anderen Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement Menschlichkeit und Empathie in einer von Flucht gebeutelten Welt verloren gingen.

Rückblick 18. Sept. 2019

LÄNDERABEND AFGHANISTAN

Mit einer großen Anzahl an Bildeindrücken aus dem AFHANISTAN vor und während der Taliban, hat Uli Reinhardt von Zeitenspiegel Reportagen am Länderabend Asyl informiert. Hier stellte er unter anderem 2 Hilfs-Projekte vor, in denen zum einen ein privates und im ländlichen Raum gelegenes Krankenhaus aufgebaut und aufrecht erhalten werden kann und zum anderen junge Mädchen und Frauen lesen, schreiben und rechnen lernen und somit Bildung und eine Zukunftsperspektive erhalten ( OFARIN / Ehepaar Schwittek). Der Abend wurde mit Köstlichkeiten aus Afghanistan abgerundet, die einige Afghanische Frauen vorbereitet und mitgebracht haben.

 

 

 

 

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