Stammtisch Asyl

21.07.2020      ONLINE

„Frauen im islamischen Kulturraum“

Herzliche Einladung

zum 1. Digitalen STAMMTISCH ASYL

am 21. Juli 2020 von 18.30 – 20.00 Uhr 

Nach langer Pause laden der Kreisdiakonieverband und die Stadt Backnang wieder zum Stammtisch Asyl, diesmal der etwas anderen Art, ein. Der nächste Stammtisch Asyl wird in Form einer Online-Veranstaltung am Dienstag, den 21.07.2020 von 18:30 -20 Uhr stattfinden.

Teilnehmen kann jede/r, der/n das Thema interessiert und der/die über ein internetfähiges Endgerät verfügt. Eine Kamera oder Mikrofon muss nicht vorhanden sein.

An diesem Abend wird Frau Dr. Britt Ziolkowski vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg referieren und der Frage nachgehen: Welche Werte und Traditionen bringen Frauen aus dem islamischen Kulturkreis mit:

  • Was ist so völlig anders als bei Frauen in anderen Kulturkreisen, bzw. wo gibt es Parallelen und wo Ansatzpunkte, um zu einem guten Miteinander, zu Begegnungen in Augenhöhe und zu einer gegenseitigen Wertschätzung zu kommen?

  • Im Grunde geht es immer auch um das Thema interkulturelle Kompetenz: Was ist damit gemeint und warum ist das in unserer Zeit so notwendig?

  • Diesen und anderen Fragen mit Beispielen weiblicher Lebenswelten wollen wir an diesem Abend nachgehen und gemeinsam mit Ihnen ins Gespräch kommen.

  • Zugangsdaten zum Onlineformat WebEX und Infos zum Ablauf erhalten Sie hier: sandra.amofah@backnang.de oder Telefon: 07191 894-435

  • Anmeldung bis 20.07. nötig! 

Rückblick 29. Jan. 2020

Berichte aus den Flüchtlingslagern PIKPA Griechenland und SHATILA im Libanon

 

Dorothee Meinhardt – Ehrenamtliche in PIKPA Griechenland

Klara Wippenbeck – Ehrenamtliche in SHATILA Libanon

Wer wie Dorothee Meinhardt und Klara Wippenbeck direkt vor Ort in den Flüchtlingslagern Pikpa auf der Insel Lesbos und in Shatila im Libanon gearbeitet hat, kann von unendlichem Leid und Hoffnungslosigkeit der Geflüchteten, wie auch von viel Menschlichkeit und großem Engagement von Ehrenamtlichen vor Ort berichten. In Pikpa werden – anders wie im Massenlager Moria – nur bis zu 80 vulnerable Menschen (Menschen mit größeren medizinischen Abhängigkeiten, posttraumatischen Störungen, Behinderungen, etc.) aufgenommen und versorgt. Sie warten hier auf ihre Anerkennungen, bzw. auf die Möglichkeit, weiter aufs griechische Festland zu gelangen, um mit viel Glück dann eine Weiterreise in ein sicheres Land ihrer Wahl anzutreten. Wenige Angestellte und viele Ehrenamtliche bemühen sich hier, den Menschen eine Tagesstruktur und Handwerkszeug zum Überleben zu geben. Ganz anders ergeht es den Menschen im Libanon. In Shatila, einem Häuserghetto mit bis zu 20000 Menschen, vor allem mit palästinensischem Hintergrund, harren diese schon in 2.+3. Generation aus und haben so gut wie keine Aussicht, je wieder in Ihre Heimat zurück kehren zu können. Hier bemühen sich Flüchtlingshilfswerke, mit Bildung und Ausbildung Hoffnung und Zukunft zu vermitteln. Ein großes Danke gilt den beiden Referentinnen für Ihre persönlichen Berichte, aber in diesem Zusammenhang auch allen anderen Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement Menschlichkeit und Empathie in einer von Flucht gebeutelten Welt verloren gingen.

Rückblick 18. Sept. 2019

LÄNDERABEND AFGHANISTAN

Mit einer großen Anzahl an Bildeindrücken aus dem AFHANISTAN vor und während der Taliban, hat Uli Reinhardt von Zeitenspiegel Reportagen am Länderabend Asyl informiert. Hier stellte er unter anderem 2 Hilfs-Projekte vor, in denen zum einen ein privates und im ländlichen Raum gelegenes Krankenhaus aufgebaut und aufrecht erhalten werden kann und zum anderen junge Mädchen und Frauen lesen, schreiben und rechnen lernen und somit Bildung und eine Zukunftsperspektive erhalten ( OFARIN / Ehepaar Schwittek). Der Abend wurde mit Köstlichkeiten aus Afghanistan abgerundet, die einige Afghanische Frauen vorbereitet und mitgebracht haben.

 

 

 

 

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